Spiegelschriften.

Spiegelschriften, sind ein Testament, aus deinen vergessen und vergangenen, früheren Leben. Nachrichten, die du dir einst selbst hinterlassen hast, um dich daran zu erinnern, was du schon vor vielen Ewigkeiten bereits einmal erfahren, verstanden und gelernt hast. Wort, Wahr und Weisheiten, die du einst selbst erfunden und verfasst hast, vor langer, unendlich, ewig langer Zeit, in deinem Spiegelleben, zur Spiegelzeit. Versunken und verschollene Botschaften, die dich nun daran erinnern sollen, welche Aufgaben dich in deinem neuen Leben erwarten.

Du stellst gewisse Ansprüche und Erwartungen an dieses Leben … und diese Erwartungen und Ansprüche habe ich dir, in meinem Testament hinterlassen. Manche Passagen sind noch nicht vollendet, und andere existieren überhaupt nicht mehr, solltest du auf eine dieser Passagen treffen, dann füge sie einfach hinzu, ergänze was du zu lesen erwartest, dir erwünschst und erhoffst … und in deinem nächsten Leben … wirst du dann, auf wundersame Weise, all den Buchstaben wieder begegnen, nach denen du in diesem Leben, vergebens gesucht hast.

So werden deine Vorstellungen von diesem Spiegel, wenn nicht in diesem, dann wenigstens in deinem nächsten Leben erfüllt. Und wenn du diesen Spiegel dann öffnest, und in diesen Schriften zu blättern beginnst, begegnest du darin, all deinen Vorstellungen, Hoffnungen, Erwartungen und Wünschen, den Vorstellungen und Erwartungen aus deinen vergangenen, früheren Leben. Deine Ansprüche an diese Leben, werden mit jedem Schritt grösser und immer noch grösser, bis sie schliesslich alles überragen, was du dir nur vorstellen, erhoffen, und wünschen kannst. Aber hüte dich davor vollkommen unbefangen, und ohne Erwartungen in diesen Spiegel aus Buchstaben einzutauchen. Sonst erwartet dich am Ende, nur noch ein leeres Buch ohne Namen.

Vielleicht liest du diese Schriften jetzt mit anderen Augen, vielleicht blickst du jetzt in diesen Spiegel, mit deinen eigenen Augen.

Nachricht an dich selbst.

 

 

 

Fetzen eines gedachten Gedanken.

Du musst dir vorstellen, du wärst jetzt in einem Kino, einem richtigen Theater, die schwarzen Spiegel sind der Bildschirm, hinter den Bildschirmen laufen die Kameras, sie zeichnen auf, was zur Zeit im Kino geschieht und projizieren es dann spiegelverkehrt auf die Leinwand, so dass du denkst, die Leinwand, wäre dein Spiegel. Genau so wie dein [...]

Posted at 15:19 on 19. Januar 2012 | Einen Kommentar schreiben | Abgelegt unter: Allgemeines | weiterlesen


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