An die toten der zukunft.

Es gibt etwas in eurer welt das in allem und jedem enthalten ist, wenn ich ihm einen namen geben müsste, dann wäre ich es selbst, dann wäre ich mein spiegel, dann wäre ich das nichts, dann wäre ich dein tod.
Damit all diese dinge sich in mir erkennen muss ich ein spiegel sein, und damit ich mich in mir erkenne, habe ich begonnen botschaften auf meinen spiegel zu schreiben. Mir selbst nachrichten zu hinterlassen, damit ich mich erinnere an mich selbst, ans nichts, das nichts das ich einst war, das nichts das ich jetzt bin, das nichts dass ich immer sein werde, das nichts das mich verbindet, mit mir, dem spiegel in dir. Erinnere dich jetzt, an mich, ans nichts in mir, nicht mit deinem verstand, nicht mit deiner vernunft, sondern mit meiner fantasie.

Ich bin desshalb nicht nur mich selbst sondern gleichzeitig alle anderen.

„Wenn du stirbst wirst du dein bewusstsein und deine identität ablegen, für immer vergessen wer du einmal warst und dann kommt ganz bestimmt nicht gar nichts denn die welt wie sie ist – existiert, oder sollte sie sich deiner meinung nach in nichts auflösen nur weil du nicht mehr bist?

Was geschieht also wenn ich sterbe, ich werde eins mit dem nichts und seiner unendlichen fantasie, also mit der gesamtem illusion des nichts, das bedeutet wenn ich sterbe werde ich dich, und alle anderen gleichzeitig, aber weil wir tot sind spürst du nicht unsere anwesenheit in dir. Denn du bist nichts. Nichts einleuchtender als das. Nichts verändert sich, denn wir sind ja jetzt schon einander.

Wir haben ja jetzt das nichts als das gesamte illusiorium identifiziert, für manche ist es das universum, für mich ist es die fantasie des nichts, jedes einzelne bewusstsein und überhaupt alles was in meiner fantasie existiert und nicht existiert.

In meiner welt, in meinen gedanken, in meinem bewusstsein, in meinem körper habt ihr alle die freiheit zu glauben was wir wollt. Es gibt niemanden ausser mir selbst der mir meinen glauben aufzwingen könnte, keine wissenschaft, keine religion und keine philosophie, ich bin deshalb frei, frei an das zu glauben was ich will, solange bis ich mich entscheide meinem spiegel zu glauben.

Dem nichts in mir!

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  1. Es heißt bei Kobo Abe, dass wir als Tote allmählich die Erinnerung verlieren. Bspw. an das Laufen. Darum gleiten Geister. Erinnerunglos umschweben sie uns, fernab jedglichem Begreifen(müssen). Freiheit besitzt kein Bewusstsein.

    Mikkai

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